Die heutige Kapelle wurde im 16. jahrhundert erbaut und war ursprünglich den Apostelfürsten Petrus und Paulus, später auch unserer Lieben Frau geweiht.
Seitlich des barocken Altares stehen die beiden früheren Schutzpatrone, und in der Muschelnische die Mutter Gottes auf der Mondsichel. Am Chorbogen stehen die Figuren der Heiligen Sebastian und Wendelin.
Die neugefasste hl. Katharina aus dem Übergang von der Früh- zur Hochgotik (um 1300) entstand wohl unter Einfluss des Meisters Heinrich von Konstanz und ist ein anrührendes Beispiel aus der Zeit der Mystik, einer Zeit einer herzlichen Christuszuwendung.
Der im Tanzschritt von einem Engel geleitete Auferstehungschristus, die Rechte segnend erhoben, ist ein schönes Beispiel für die qualitätvolle Arbeit Allgäuer Bildhauer der späten Barockzeit. Er stammt von Melchior Eberhard (Hindelang, um 1750).
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