Weg in Oberstdorf
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Segensspruch

Liebe Pfarrgemeinde, verehrte Gäste! Die Sommerferien gehen langsam zu Ende. Für manche waren es Wochen der Erholung mit viel Zeit, Neues zu entdecken und unbekannte Wege zu beschreiten. Für andere waren es arbeitsreiche Wochen, weil sie sich um die vielen Gäste hier vor Ort gekümmert haben. Mit Beginn des neuen Schuljahres kommt für viele der Alltag zurück.

Für die Schülerinnen und Schüler tun sich vielleicht neue Wege in der Schule oder mit ihren Mitschülern auf. Viele machen sich Gedanken, wie sie ins neue Schuljahr starten wollen. Und so ist ein guter und wohltuender Brauch geworden, dass die Erstklässlerinnen und Erstklässler an ihrem ersten Schultag mit dem Segen Gottes in die Schule starten. Und auch alle anderen Schulen feiern in der ersten Schulwoche einen Gottesdienst zum Schulanfang. Es tut immer wieder gut, sich unter den Segen Gottes zu stellen. Dies gilt nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler, sondern für uns alle. In jedem Gottesdienst schenkt Gott uns seinen Segen. In jedem Gottesdienst wird uns zugesagt, dass Gott uns segnet und uns auf unseren Wegen begleitet. "Segnen" stammt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich übersetzt "gut sprechen, Gutes sagen". Segnen hat so verstanden eine große Bandbreite an Bedeutungen: jemandem etwas sagen, das gut tut; gut über seine Mitmenschen reden und natürlich meint es auch, dass uns im Segen Gottes Wohlwollen zugesagt wird. Vielleicht kann folgender irischer Segensspruch ein Leitwort für die kommenden Wochen sein:

Möge Gott auf dem Weg,
en Du vor Dir hast, vor Dir hergehen.
Das ist mein Wunsch für Deine Lebensreise. Mögest Du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit!
Ihre Nicola Traskalik, Pastoralreferentin