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Darstellung Jesu im Tempel
Darstellung Jesu im Tempel
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2. Februar: Mariä Lichtmess

Guggenb-Joh-heim.jpg von Peter Guggenberger am 27.01.2011

Am 2. Februar feiern wir das Fest der Darstellung des Herrn oder, wie es viele besser kennen, Mariä Lichtmess. Eigentlich endet ja die weihnachtliche Festzeit im Kirchenkalender bereits mit dem Fest der Taufe Jesu, das war heuer am 8. Januar.

Aber schon seit dem 5. Jahrhundert ist der Brauch über-liefert, den 40. Tag nach Weihnachten, den 2. Februar, nochmals mit einem weihnachtlichen Fest zu begehen, in Erinnerung daran, dass die Eltern Jesu das Kind am 40. Tag nach der Geburt nach Jerusalem in den Tempel getragen haben, um Gott zu danken und es dem Herrn zu weihen, wie das bei jeder Erstgeburt seit den Tagen des Mose üblich war. Hier im Tempel warten zwei alte Menschen auf das Kind: Simeon und Hanna. Sie sind die Repräsentanten des alten Bundesvolkes, das in der Erwartung der Ankunft des verheißenen Messias lebt. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen, und voll Freude nimmt Simeon das Kind in seine Hände und preist Gottes Erbarmen, dass er noch den Heiland schauen durfte. Mit dem Fest der Darstellung Jesu im Tempel ist seit den Anfängen die Kerzenweihe verbunden, weil Jesus Christus das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ ist. Deshalb leuchten an diesem Tag auch letztmals die Lichter an den Christbäumen auf und werden beim Festgottesdienst die Kerzen gesegnet.
Tags darauf, am 3. Februar, feiert die Kirche das Fest des hl. Blasius, der um das Jahr 316 als Bischof und Martyrer gestorben ist. Weil er im Gefängnis einen Jungen vor dem Erstickungstod rettete, wird der hl. Blasius insbesondere bei Halskrankheiten angerufen und gilt als einer der 14 Nothelfer. Daraus entwickelte sich der Blasiussegen. Die gekreuzten brennenden Kerzen und das Segenskreuz erinnern uns daran, dass uns durch Christi Kreuzesleiden Segen und Heil zuteil wird. Auf die Fürsprache des hl. Bischofs und Martyrers Blasius möge auch uns Gottes heilende Kraft geschenkt werden.