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Bischof Dr. Konrad Zdarsa
Bischof Dr. Konrad Zdarsa
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Künftiger Bischof Dr. Konrad Zdarsa

besuchte am 13. und 14. September seine zukünftige Bischofsstadt Augsburg.

Zu einem Treffen der Bistumsleitung mit dem neuen Oberhirten war ich als einer der acht Regionaldekane auch eingeladen und hatte so die Möglichkeit, den neuen Bischof erstmals persönlich zu sehen und mit ihm einige Worte zu wechseln. Oberstdorf kennt er noch nicht, aber er hat schon von der südlichsten Gemeinde Deutschlands gehört, nachdem seine bisherige Bischofsstadt Görlitz bekanntlich die östlichste Gemeinde im wieder vereingten Deutschland ist.
Der Familienname des neuen Bischofs ist sicher für Manche noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sein Vater stammte aus der Steiermark, nahe der Grenze nach Slowenien. Aber seine Mutter war die ältere Schwester des langjährigen bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel (1962-78), der 1991 gestorben ist.
Bischof Konrad Zdarsa ist in seiner Lebensgeschichte stark von der früheren DDR geprägt worden, wo nicht nur Katholiken eine verschwindende Gruppe von 3 % bildeten, sondern auch die evangelischen Christen in der Minderheit waren. 1944 als 7. Kind seiner Eltern in Hainichen (Sachsen) geboren, wurde er 1974 in Dresden zum Priester geweiht, war Kaplan, Domvikar und Bischöflicher Sekretär, setzte sein Studium in Rom fort und promovierte im Kirchenrecht (wie auch unser früherer Bischof Viktor Josef Dammertz). Er war dann Ordinariatsrat, Pfarrer und Generalvikar in Dresden, bis er vor drei Jahren zum Bischof von Görlitz geweiht wurde.
Am 23. Oktober tritt nun Bischof Konrad Zdarsa sein neues Amt als Bischof in Augsburg an. Nach seinem „Programm“ gefragt, antwortete er, die Menschen zu Christus zu führen, und sie zu ermutigen, aus dem Gebet und der Mitfeier des sonntäglichen als Christ in Verantwortung zu leben. - Das wünsche ich uns auch!