Oberstdorf
Pfarrer Maurus Mayer
Pfarrer Maurus Mayer
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Worte des Dankes

Liebe Mitchristen in Oberstdorf, Schöllang und Tiefenbach! Auch auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal für den herzlichen Empfang bedanken, der mir am Sonntag den 09.10. von Ihnen/von Euch bereitet worden ist: Da sind die freundlichen und erwartungsvollen Gesichter die mir entgegenblicken, da ist das gemeinsame Beten und Singen im Gottesdienst, da sind die aufmunternden Worte, die mir zugesagt wurden und werden.

Die Beteiligung so vieler hat mich nicht nur gefreut, sondern nimmt mich auch in die Pflicht, als Ihr Pfarrer zu versuchen, an dieser Gemeinschaft mit Ihnen/Euch weiterzubauen. Ja, Gemeinschaft war das durchgehende Motiv dieses Sonntags, Gemeinschaft, die eigentlich von Jesus Christus gestiftet wird, ausgedrückt z.B. in Seinem Wort „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen“.
Dass auch immer wieder die neu errichtete Pfarreiengemeinschaft „aufblinkte“, war
ein besonderes Zeichen: Der festliche Zug mit den Fahnenabordnungen aus den
drei Pfarreien, der Gottesdienst mit den liturgischen Diensten aus Oberstdorf,
Schöllang und Tiefenbach, die Musikbeiträge aus Schöllang (Musikkapelle beim
Festzug), Oberstdorf (Musikkapelle, Kirchenchor und Kolpingchor im Gottesdienst)
und Tiefenbach (Gesangsduo „Du und I“ beim Stehempfang) haben dies für Auge
und Ohr deutlich gemacht. Von weiterer Verantwortung für das gemeinsame Wirken
zum Wohl der Menschen im materiellen und geistig-geistlichen Sinn hat Herr
Bürgermeister Mies beeindruckend gesprochen und für die gemeinsame
Verantwortung der Christen Herr Pfr. Wiesinger von der evangelischen
Schwestergemeinde. Danke möchte ich hier auch besonders Frau Gabi Dürheimer
sagen, die liebenswürdig und mit großem Einfühlungsvermögen für die ganze
Pfarreiengemeinschaft, auch stellvertretend für die drei Pfarrgemeinderäte und die
drei Kirchenverwaltungen mich begrüßte. Diesen Gremien danke ich von Herzen für
die viele oft im Hintergrund geleistete Arbeit.
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den haupt- und ehrenamtlichen kann ich nur
Vergelt’s Gott sagen für all das, was sie getan haben und wie sie damit auch zum
Ausdruck bringen, wie unser gemeinsames „Auferbauen“ des Hauses aus
lebendigen Steinen in der kommenden Zeit mit Gottes Hilfe gehen kann.
Das vor der Tür stehende Kirchweihfest soll uns Gelegenheit geben, sozusagen ein
„Fest auf der Baustelle der Pfarreiengemeinschaft Oberstdorf“ zu feiern, denn wir
bauen miteinander nicht an irgendeinem Gebäude, sondern an der Kirche vor Ort,
wo Gott in den Herzen der Menschen Wohnung nimmt.
Ihr/Eúer Pfarrer Maurus Mayer