Die katholische Kirche weiht Diakone, Priester und Bischöfe. Mit der Weihe werden dem Diakon und den Priesteramtskandidaten die priesterlichen Aufgaben und Vollmachten vom Bischof übertragen.
Früher konnten nur angehende Priester zum Diakon geweiht werden. Doch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) ist das Diakonat wieder ein eigenständiges Weiheamt. Es wird von verheirateten als auch von unverheirateten Männern ausgeübt.
Priester werden in der Weihe als Mitarbeiter des Bischofs in das Presbyterium aufgenommen. Sie übernehmen Verantwortung für die Liturgie, die Verkündigung und die karitative Tätigkeiten im Bistum. Sie werden vom Bischof in eine Ortsgemeinde eingesetzt.
Bischöfe werden mit der Weihe in das Kollegium der Bischöfe aufgenommen. Sie übernehmen Verantwortung für eine bestimmte Diözese und zugleich für die Gesamtkirche.